Cris Agostinho

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Cristina Agostinho

Geb. 1967 in Portugal studierte sie bildende Kunst bei FAAP in São Paulo und bei FBAUL in Lissabon. Gefördert durch staatliche und private Kulturprojekte fanden individuelle und Gruppenausstellungen an verschiedenen Orten in Brasilien statt. Dabei wurden stets Ölmalerei, Stickerei auf Seide, Installation und Video als Ausdrucksmittel angewandt. Viele Werke wurden in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern verwirklicht, die meisten aber mit ihrem Partner Paolo, mit dem sie schon seit über 25 Jahren arbeitet, darunter Projekte im Bereich Bühnenbild, Kostüm und Schaufenster. In ihrem Wohnort Maringá unterrichtet sie Zeichnung, Malerei und Kreative Darstellung in ihrem Atelier.

Maria Cristina Martins Agostinho


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Isis Tränen

In dieser Arbeit steht die Träne der Isis symbolisch für Erfahrung, Leben und den individuellen Lebensweg. Sie verkörpert einen uralten weiblichen Archetyp, der in Isis, der ägyptischen Göttin, zum Ausdruck kommt und zahlreiche Prinzipien des menschlichen Imaginären in sich vereint. Diese Weiblichkeit ist nicht nur geschmückt und flechtet sich die Haare, sondern sie zeigt auch auf und bewegt die Erde. Sie tanzt, schwingt und entfacht das Feuer des Lebens. Gleichzeitig verbindet sie und schneidet. Ihre Tränen, endlos und in kleinen, schimmernden Perlen, erzählen von der Tiefe und Vielfalt der menschlichen Erfahrung.

https://mariaagostinho.hms.com.de/wp-content/uploads/2024/07/Lagrimas-De-Isis-4-1.m4v

Fotografie: Giuliano Antunes
Bearbeitung und Redaktion: Giuliano Ridolfi und Cristina Agostinho
Lied: „Barefoot“ – Gautam Parwar